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unsere Philosophie

unsere Philosophie

Das Tier ist zweifelsohne ein Familienmitglied, das steht nicht zur Debatte. Und unser Familienmigglied ist nicht in der Lage, sein Futter selbst zu kaufen. Das Tier ist auf Sie angewiesen.

Fragen, die Sie sich zunächst stellen sollten:

Alle Anbieter, da nehme ich uns selbstredend nicht aus, wollen und müssen ihre Ware absetzen. Entsprechend suggerieren alle, das jedes Produkt das Beste sei. Fraglich bleibt: warum werden die Tiere zunehmend empfindlicher? Warum werden sie immer früher ernsthaft krank und bilden immer stärker Allergien aus, obwohl alle Fuittermittel regelmäßig verbessert (=relaunched) werden? Eine Antwort hierauf haben wir zwar auch nicht, aber nach 25 Jahren Erfahrung müssen wir feststellen: nach fast jedem Relounch hatten viele Tiere Probleme. Egal welcher Hersteller, egal welche Preisklasse, egal welches Land.

Verpackung und Farben

Zunächst beende ich hier jedwede Verpackungstüten-Romantik: Jedes Futter aus einer Tüte, einem Sack, einer Dose ist ein industriell verarbeitetes Produkt. Auch wenn wilde Lachse und Büffel die Tüte zieren - Industrieprodukt. Und das was wir essen in der Regel auch, es sei denn es käme aus dem eigenen Garten. 

Denken Sie, das Produkt in der bunten Tüte, dessen Deklaration Sie auf Deutsch erst nach langer Suche im Kleingedruckten auf der Rückseite finden, ist deshalb zwangsläufig auch besser? Tatsächlich? Große Konzerne beschäftigen Psychologen, die nichts anderes machen, als die Farbgebung der Verpackung zu analysieren.

 

Herkunft des Produktes?

Weil auf der Tüte etwas von wilden Bisons steht oder das Produkt ins Deutsche übersetzt "Schwarzwald" heißt ist es besser? Grade in den USA ist an eine Lebensmittelproduktion ohne Genmanipulation kaum mehr zu denken. Die Amerikaner sind vermutlich das am ungesündesten ernährte Volk außerhalb der Sahelzone. Aber im Hundesfutter unschlagbar? Hinzu kommt: Mit Ihrem Auto dürfen Sie wegen CO2 und Feinstaub bald nicht mehr fahren, aber Ihr Hundefutter kommt  mit einem Schiff, dass bis zur 12-Meilen-Zone mit Schweröl betrieben wurde und dessen Abgasfahne von der Elbmündung bis Helsinki nachvolzogen werden kann.

Zusammensetzung

Wildlachs? Oder Wachtelei? Kamillenwürzelchen? Darauf müssen Sie bei uns verzichten. Uns stellte sich neben der Frage, ob es sinnvoll ist, den Hund mit allen möglichen Kräutern im Gießkannenverfahren zu versorgen; wenn Sie den Hund einmal mit alternativer Medizin versorgen möchten, z.B. mit Kräutern, wird das nicht mehr funktionieren. Das Zweite ist eine ethische Frage, die sich uns stellte: kann man seinem Rottweiler Wachtelei anbieten, während in Krisengebieten die Angehörigen Ihres neuen Nachbarn (ver)hungern? Die Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten, wir wollen auch keine Moraldebatte eröffnen, das steht uns auch nicht zu. Aber wenn Sie Wachtelei verfüttern möchten: machen Sie über Santo eins drüber, es ist noch keines drin.

 Epilog

Auch das Freisch zum BARFen ist mittlerweile ein Industrieprodukt, es sei denn, Sie bekommen das Fleisch vom Jäger, der es grade im Wald geschossen hat.

Hier bekommen wir nun ein volkswirtschaftliches Verteilungsproblem: es gibt im Wald nicht genug Rehe, um uns alle zu ernähren, geschweige alle Hunde. Schlachthöfe werden immer weniger. Aber nur, weil das BARFen beliebter wird, werden die in den Verkauf gegebenen Schlachttiere nicht mehr. Insofern geht das gar nicht anders.

Vergleichen Sie mal die Stempel auf dem Boden Ihrer Dose aus dem Fachmarkt vom letzten Einkauf: man kann erkennen: fast alle kommen vom gleichen Produzenten. Egal on das nun über Multi-Level-Marketig vertrieben wird und 4,-€ kostet oder aus der großen butne Kette stamt und 1,20€gekostet hat. Da sagt einem schon die Vernunft: Industrieware, und der, der BARFt kennt die Qualitätsschwankungen noch viel besser.